Einführung in die Psychologie

Allgemeines

Klausur: 15.2.

Vorbesprechung: 8.2.

Fragenkatalog

Notes

26.10.2005

  • sensorische Umwandlung + Mustererkennung → Prozess
  • zwischen Umwandlung und Speicherung wird ein Großteil der verfügbaren Informationen weggefiltert
  • Informationen im sensorischen Speicher sind noch nicht vom Gehirn intepretiert (hoher Ton ↔ tiefer Ton ja, Spracherkennung nein)
  • Speicher hat große Kapazität (audi- und visuell erforscht)
  • Mustererkennunng durch den Abgleich von Langzeitgedächtnis mit Rohdaten im Speicher
  • bei Mustererkennung wird wieder viel weggefiltert
  • nach Erkennung kommt Information ins Kurzzeitgedächtnis: Information wird bewusst und kann Reaktionen einleiten
  • Zirkulation in KZG möglich
  • Durch Verständnis / Strukturierung Übergang ins LZG
  • Auch möglich: Wahrnehmung ohne Bewusstwerdung, kann Verhalten beeinflussen (subliminaler Reiz)
  • unbewusste Prozesse, die unser Verhalten beeinflussen
  • Mensch/Rechner-Vergleich hinkt: Mensch trifft bei Informationsverarbeitung bereits Vorhersagen bzgl. der nächsten Informationen
  • Beeinflussung der Mustererkennung durch Intention, Erfahrungen (gebahnte Bereitschaften)
  • Physikalische Stimulation → sensorische Umwandlung: Messung an Froschauge, reagiert nur auf vier Reize (grobe Veränderungen, Schatten, kleine schwarze Punkte und Helligkeit) ⇒ Umgebung, Storch, Fliege
  • Mensch ist aktiver Informationsreduzierer

2.11.2005

  • sehr viel Verlust bei taktilen Reizen
  • Kapazität des sensorischen Speichers größer als KZG
  • ikonischer Speicher = Bildspeicher (Kapazitätsbegrenzt)
  • Nachbild im sensorischen Speicher kann zur Mustererkennung herangezogen werden, selbst wenn ursprünglicher Reiz bereits weg (z.B. nach Lichtblitz oder Knall)
  • Sperling: 12 Buchstaben (4 Spalten, 3 Reihen) Matrix an VP, nach 50ms weg
  • Bei Ganzwidergabe → nur 4-5 Buchstaben richtig, ca 40%
  • Andere Versuchsanordnung → anschauen, hoher, mittlerer oder tiefer Ton ertönt nachdem Matrix weg → erste, zweite oder dritte Zeile rezitieren ⇒ 3-4 Zeichen korrekt widergegeben (also ca 75-100%)
  • Grund: KZG ist sehr stark kapazitätsbegrenzt
  • Information muss erst via Mustererkennung aus ikonischem Speicher in das KZG überführt werden, um widergegeben werden zu können
  • Akustik braucht längeren Aufenthalt in sensorischen Speicher für Erkennung (echoischer Speicher) ⇒ Darum und wegen Bedeutung (Sprache!) bis zu 2s Speicherung
  • Prototyp gekennzeichnet durch zentrale Merkmale, die aber Abweichungen erlauben
  • zentrale Ideale sind Essenz des Prototyps, Gestalt
  • Abtesten einzelner Merkmale
  • oberflächliche Analyse des Stimulus für Synthese der kognitiven Repräsentationen
  • Vergleich mit Inhalt des sensorischen Speichers
  • Möglich: Analyse und Verarbeitung von Informationen ohne Bewusstwerdung
  • auch im Rahmen des Mustererkennungsprozesses bereits Veränderungen/Reaktionen
  • ⇒ aktive Informationsverarbeitung
  • somit aber auch störanfällig → Manipulation o.ä.
  • selektive Aufmerksamkeit → starke Informationsfilterung
  • etwa 7 +- 2 chunks (Informationseinheiten) haben Platz im KZG
  • Broadbent: Filtertheorie, zwischen sensorischen Speicher und Mustererkennung → Filterkanal, der nur bestimmte Informationen passieren lässt
  • Kanal kapazitätsbegrenzt
  • man kann physikalische Charakteristika bestimmen, anhand derer gefiltert wird
  • dichotisches Hören (Infos gleichzeitig auf linkes und rechts Ohr) → Bitte nur auf links oder rechts achten und direkt Nachsprechen (Shadowing) - funktioniert
  • Info auch nichtbeachteten Ohr aber doch irgendwie verarbeitet → wenn eigener Name fällt ⇒ Reaktion
  • “Cocktailpartyphänomen”
  • Bei zeitlich versetzter Widergabe der selben Info auf anderem Ohr → wird bemerkt
  • ⇒ nicht beachtete Infos werden oberflächlich analysiert und erst danach verworfen
  • Einfiltermodell ⇔ Mehrfiltermodell
  • präattentive Kognition (Neisser)
  • schlecht erkennbare Wörter → wie lange dauert es, bis die VP das Wort erkennt (Erkennungsschwelle)
  • Erkennungsschwelle am höchsten bei tabuisierten Wörtern
  • Argument: “Kommt selten vor!” → Versuch zeigt, tabuisierte Wörter kommen im allgemeinen Sprachgebrauch sogar häufiger vor
  • Test mit Lichtblitz bei Wort → wurde auch verzögert erkannt, also generell verzögerte Wahrnehmung
  • Versuch: Bei Darbietungszeit von 3ms Stimuli subliminal
  • Wegen Nachbild sonst notwendig → Überschreibung des Inhalts des sensorischen Speichers → Maskierung

09.11.2005

  • Gesichtswahrnehmung: gesehen von nicht gesehenen unterscheiden
  • Schriftzeichen mit Gesichtern überlagert
  • subliminale Reize
  • böse oder gute Gesichter, oder Polygone (Kontrolle)
  • Bedürfnisse können angeregt werden, aber nicht markenspezifisch (also keine gute Verwertbarkeit in der Werbung)
  • Tiere als Reize, Masken entweder Muster oder Schriftzeichen, “Gefallen” der Maske musste dann bewertet werden
  • Schriftzeichen positiv bewertet bei gefährlichen Tieren (umgekehrt als bei Gesichtern)
  • Kontrast bei Bewertung
  • Kontrolle + positive Tiere gleiche Wirkung
  • Recall: Wörter, welche wurden gesehen, welche nicht?
  • miserable Leistung wenn unvorbereitet
  • Dann “unabhängiger” Versuch (z.B. Buchstaben → Wörter nennen) → dann werden genau die Wörter widergegeben
  • implizites Gedächtnis
  • Informationsverarbeitungsprozesse zwischen bewusst und unbewusst
  • letzte Zeit: Überlegung, dass KZG gar nicht so stark kapazitätsbegrenzt, sondern nur so stark am Input gefiltert, um keine motorisch gegenläufigen Reaktionen auszulösen
  • Ebbinghaus 1906: Fabrizierte sinnlose Silben, prüfte dann, wieviele er nach einmal Durchlesen behalten konnte
  • 6 am Stück konnte er gut behalten, bei 12 brach das Erinnerungsvermögen zusammen
  • Wie kann man die Gedächtnisspanne beeinflussen? → Rehearsal hilft
  • viele ähnliche Sachen verkomplizieren die Erinnerung
  • KZG: rehearsal & elaborativ
  • elaborativ: semantische Interpretation und Angleichung an LZG zur Abspeicherung im LZG
  • Informationsmenge pro chunk kann variieren: 7 Buchstaben, 7 Sätze, …
  • Miller: 7 +- 2 chunks gleichzeitig im KZG
  • KZG fungiert quasi als Queue
  • Versuch von Sternberg: Wie wird die Information aus dem KZG abgerufen?
  • Zahlenmenge gezeigt, Frage: “War x dabei?”, Wie lange dauert die Antwort?
  • Antwortzeit linear abhängig von Anzahl zu merkender Zahlen: 400ms + 40ms * s (s = Anzahl zu merkender Zahlen)
  • selbst wenn x gesucht und sofort gefunden → kein Abbruch → parallele Suche
  • semantische Reaktionen → KZG
  • Trennung zwischen KZG und LZG: Neupsychologisch
  • z.B. Schädigungen, bei denen Personen keine Probleme haben, Informationen aus dem LZG oder KZG abzurufen, jedoch keine Verknüpfungen zwischen beiden mehr herstellen können (gerade erzähltes bereits nach 5min nicht mehr verfügbar o.a.)
  • Serielle Positionskurve: Liste mit Wörtern (Silben, …), überschreitet Kapazität des KZG
  • letzte kommen aus KZG, erste bereits aus LZG
  • Items in KZG = Aktivierte Strukturen des LZG

Discussion

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